Neue Hoffnung für Patienten mit Asthma und COPD in der Schweiz

zu Beginn des Jahres 2026 gibt es spannende Fortschritte in der Behandlung von Atemwegserkrankungen, die uns alle optimistisch stimmen. Besonders erfreulich ist die Entwicklung neuer Biologika-Therapien, die bei schwerem Asthma und COPD immer gezielter wirken. Medikamente wie Depemokimab oder Benralizumab zeigen in aktuellen Studien beeindruckende Ergebnisse: Sie reduzieren Exazerbationen – also akute Verschlechterungen – deutlich und helfen vielen Patienten, seltener Kortison einnehmen zu müssen. Das bedeutet weniger Nebenwirkungen und mehr Lebensqualität im Alltag.

In der Schweiz profitieren wir von der engen Zusammenarbeit mit internationalen Kongressen und Forschungseinrichtungen. Die Schweizerische Gesellschaft für Pneumologie diskutiert diese Innovationen intensiv, und erste Therapien sind bereits zugänglich oder stehen kurz vor der breiteren Anwendung. Für Patienten mit Typ-2-Entzündung, die oft hinter schwerem Asthma oder COPD steckt, eröffnen sich damit ganz neue Möglichkeiten. In unserer Atemwegsklinik beobachten wir bereits, wie solche personalisierten Ansätze das Leben unserer Patienten erleichtern – von weniger Krankenhausaufenthalten bis hin zu mehr Energie für den Alltag.

Ein weiterer Meilenstein ist die Änderung bei den Impfungen: Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt die Grundversicherung die Kosten für empfohlene Schutzimpfungen wie gegen Grippe (Influenza) und Pneumokokken vollständig, ohne Abzug der Franchise. Das macht den Schutz vor Infekten, die Atemwege stark belasten können, für alle zugänglicher. Gerade bei chronischen Erkrankungen wie COPD oder Asthma kann eine Grippe schnell gefährlich werden – diese Neuregelung ist ein echter Schutzschub für vulnerable Gruppen.

Zusätzlich freut uns die anhaltende Verbesserung der Luftqualität in der Schweiz. Dank strenger Vorschriften und technischer Fortschritte sinken Schadstoffe wie Feinstaub und Stickoxide weiter. In Städten wie Zürich oder Basel atmen wir spürbar sauberer, was direkt die Lungen entlastet und Anfälle reduziert. Projekte wie Atmo-Rhena im Dreiländereck tragen dazu bei, dass wir bis 2026 noch bessere Werte erwarten dürfen.

In der Atemwegsklinik nutzen wir diese positiven Entwicklungen, um Ihre Behandlung noch effektiver zu gestalten. Ob Beratung zu neuen Therapien, Impfempfehlungen oder Tipps für den Alltag in sauberer Luft – wir sind für Sie da. Lassen Sie uns gemeinsam das Jahr 2026 zu einem Jahr mit mehr Atemfreiheit machen!

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